Zahlreiche "Gute Geschäfte" auf Engagement-Marktplätzen in Nürnberg und Berlin

90 Teilnehmer, 22 Unternehmen und 22 gemeinnützige Organisationen, 66 Vereinbarungen. Mit diesem Ergebnis schloss am 17. November der "2. Nürnberger Markplatz für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen" und bildete damit einen erfolgreichen Auftakt für eine Reihe weiterer Marktplätze.

Auf dem vom Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) organisierten Marktplatz wurden wie auf einem realen "Markt" die Nachfrage nach Unterstützung von gemeinnütziger Seite und entsprechende Engagementangebote Nürnberger Unternehmen zusammengebracht. Nur die gehandelte Ware war eine andere: Unternehmen aller Größen boten Infrastruktur, Know-how, Sachmittel oder aber die Arbeitskraft der Mitarbeiter für gesellschaftliche oder kulturelle Belange. Nachfrager waren gemeinnützige Initiativen oder Vereine, die einen konkreten Unterstützungsbedarf hatten. Im Angebot war (fast) alles – außer Geld.

Zahlreiche Teilnehmer aus sozialen Organisationen und Unternehmen kamen auch am 18.11.2009 im Atrium der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zum 4. Gute-Tat Marktplatz in Berlin zusammen. Das erfolgreiche Ergebnis: 170 Teilnehmer aus 52 sozialen Organisationen und 45 Unternehmen handelten fast 100 schriftliche Vereinbarungen aus. Schwerpunktthema des diesjährigen Markplatzes war "Bildung und Integration". Zum bereits 4. Mal hatten gemeinnützige Organisationen in Berlin die Gelegenheit, ihren Unterstützungsbedarf einem breiten Kreis von Wirtschaftsunternehmen vorzustellen und Engagement-Angebote auszuhandeln: Von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten, über Hilfen bei Renovierungs- und Reparaturarbeiten bis hin zur Pflege und Aktualisierung von Webseiten und Informationsmaterial.

In Deutschland ist KPMG bei der Entwicklung und Verbreitung der Marktplatz-Methode maßgeblich engagiert. So hat das Unternehmen auch die Planung und Durchführung des Gute-Tat-Marktplatzes in Berlin unterstützt - u.a. mit der Bereitstellung des KPMG-Atriums als Veranstaltungsort des Marktplatzes.

Am 19. November wird sich der 2. Marktplatz Treptow-Köpenick dieser Reihe von Marktplätzen anschließen. Rund 40 Unternehmen und 30 gemeinnützige Organisationen werden in informeller, dynamischer Atmosphäre gemeinsame Geschäfte zur Verbesserung des Gemeinwesens vereinbaren. Der Marktplatz Treptow-Köpenick wird unter der Leitung des STERNENFISCHER - Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick von Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und gemeinnützigen Organisationen vorbereitet und organisiert.

Die Idee der Engagement-Marktplätze stammt aus den Niederlanden, dort ist der "Boersvloer" in vielen Kommunen fester Bestandteil des lokalen Veranstaltungskalenders. Gemeinsam mit KPMG hat die Bertelsmann Stiftung das Format der Marktplätze nach Deutschland übertragen und einen Leitfaden für lokale Organisationskomitees herausgegeben.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.