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Die wichtigsten Aufgaben bei der Verbreitung von Corporate Citizenship – Wissenschaftler, Experten und Praktiker beteiligen sich an Online-Debatte

Was ist für die Verbreitung und Vertiefung von Corporate Citizenship zu tun? Und welche Ziele jenseits von Spende und Sponsoring sollten sich gemeinnützige Organisationen und öffentliche Verwaltungen in Kooperationsprojekten mit Unternehmen setzen? Unternehmen, Mittlerorganisationen, Wissenschaftler und Organisationen haben sich mit Beiträgen auf www.diskutiere.de zu dieser Frage zu Wort gemeldet.

Die meisten Diskussionsbeiträge reflektieren die Anbahnung und Gestaltung der Kooperationsbeziehungen, die Potenziale lokaler Sozialer Kooperationen im Miteinander von Engagierten, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Vernetzung der Akteure vor Ort, deren Professionalisierung, die Bedeutung guter Praxisbeispiele und die Rolle und Förderung von Mittlerorganisationen durch Bund, Länder und Kommunen.

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt der Beiträge dreht sich um die Bedeutung von Corporate Citizenship auf Seiten der Gemeinnützigen. So z.B. um die Frage, ob das derzeitig wachsende Interesse von Unternehmen, Engagementprojekte durchzuführen, von gemeinnützigen Organisationen aufgenommen werden kann, was gemeinnützige Organisationen aus Praxisbespielen lernen und welche Ziele sie mit Kooperationsprojekten erreichen können und wollen.

Neben Beiträgen von VertreterInnen aus Unternehmen wie z.B. Telefónica O2 Germany, betapharm oder dem vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung, haben sich erfahrene Mittlerorganisationen und Kommunen an der Diskussion beteiligt, darunter die BürgerStiftung Hamburg, Tatendrang München, das Amt für soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden und der Regionalverband Saarbrücken. Auch Erfahrungen aus den Nachbarländern Österreich, Schweiz und den Niederlanden, aus dem BBE und Mehrgenerationenhäusern sowie Kommentare aus der Wissenschaft sind vertreten. So auch von Dr. Bernhard von Mutius, Dr. Frank Maaß, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mittelstandsforschung Bonn, und Professor Ingo Pies vom Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Expertenbeiträge von Dr. Gerd Placke, Bertelsmann Stiftung, Dr. Frank W. Heuberger, Leiter der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, und Dr. Reinhard Lang, UPJ, haben die Diskussion unterstützt.

Die Online-Diskussion auf www.diskutiere.de vom 30. Juli bis zum 10. September hat die Diskussionen aus der UPJ-Tagung "Neue Verbindungen schaffen – Corporate Citizenship aus Sicht von Gemeinnützigen, Mittlern und Verwaltung" fortgesetzt und den Veranstaltungsteilnehmern sowie weiteren Interessierten Gelegenheit geboten, die Debatte fortzuführen.

Die Online-Diskussion wird ausgewertet, die Ergebnisse werden allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt und online veröffentlicht.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.