Weiteres zum Thema:

Intel Schulpreis 2008 - Digitale Medien zeigen neue Wege im Klassenzimmer

Drei Schulen aus Ludwigshafen, Andernach und Handorf gewinnen den Intel Schulpreis 2008 für nachhaltige digitale Schulprojekte. Annegret Kramp-Karrenbauer, Schirmherrin des Preises und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, zeichnete die Gewinner Mitte Oktober aus.

Dass Lernstoff heutzutage mehr als trockene Theorie ist, haben die diesjährigen Teilnehmer am Intel Schulpreis 2008 eindrucksvoll bewiesen: Unter dem Motto "Mit Intel – intelligenter unterrichten" haben Schulen bundesweit ihre digitalen Schulprojekte eingereicht und gezeigt, mit wie viel Engagement sie den Unterricht ins digitale Zeitalter steuern. Mit dem Schulpreis 2008 zeichnet Intel am 14. Oktober in Saarbrücken die drei Gewinnerschulen aus, die den Einsatz digitaler Medien in ihrem Unterricht besonders stark vorantreiben: Der erste Preis geht an die Berufsbildende Schule Technik 2 aus Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz), über die Plätze zwei und drei freuen sich das Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach (Rheinland-Pfalz) beziehungsweise die Grundschule Handorf (Niedersachsen).

Schirmherrin Annegret Kramp-Karrenbauer, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes, nahm die Verleihung der mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preise am Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlandes vor. "Die Unterrichtsqualität lässt sich mithilfe digitaler Medien in vielen Bereichen steigern. Das zeigen die innovativen Projekte der drei Gewinner ebenso wie die wissenschaftliche Evaluation der Intel Lehren Fortbildung sehr eindrucksvoll", betont Schirmherrin Kramp-Karrenbauer. "Wer im Unterricht auf neue Medien setzt, bereitet die Schüler sinnvoll auf die Zukunft vor – denn diese Kompetenz wird immer wichtiger. Intel Lehren ist ein hervorragendes Beispiel, wie eine nachhaltige Public-Private-Partnership Initiative aussehen kann."

Allen teilnehmenden Schulen gemeinsam ist das Engagement, mittels digitaler Medienprojekte die Schüler zu aktivieren und individuell zu fördern. Das notwendige Wissen dazu haben die Lehrer in Teams über die kostenlose Fortbildung "Intel Lehren – Aufbaukurs Online" erworben. Gelder für die medientechnische Ausstattung haben die Schulen nicht selten in Eigeninitiative über Sponsoren und Förderer akquiriert. Das erfordert eine starke Gemeinschaft: Kollegium, Eltern- und Schülerschaft der Preisträger-Schulen ziehen an einem Strang, um neue Wege zu gehen. Die Gewinner haben die Jury mit ihren Projekten in allen Punkten überzeugt: "Die drei Schulen haben sehr deutlich gezeigt, dass sich der Einsatz neuer Medien sehr gut mit anderen pädagogischen Forderungen vereinbaren lässt, zum Beispiel mit einer projektorientierten, selbstständigen Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler.

Genau diesen sinnvollen, effektiven Einsatz von Technologie in Schulklassen möchten wir mit dem Intel Schulpreis fördern", erläutert Jürgen Wuttig, Intel Education Manager Deutschland, Österreich, Schweiz. "Die hohe Beteiligung an unseren Fortbildungen und am Schulpreis ist für uns ein Indiz, dass sich digitale Medien in vielen Schulen bereits etabliert haben – und das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung."




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.