1300 Freiwillige aus 150 Unternehmen spenden Know how und Arbeitskraft für soziale Projekte

Gesellschaftliches Engagement ist keine Frage der Unternehmensgröße. In Wiesbaden, Hannover, Mainz, Düsseldorf, Braunschweig, Salzgitter und Gifhorn engagierten sich MitarbeiterInnen von mehr als 150 mittelständischen und großen Unternehmen im Rahmen lokaler Aktivtage jeweils einen Tag lang gemeinsam vor Ort in sozialen Einrichtungen und Initiativen.

Statt am Schreibtisch, in der Werkstatt oder beim Kunden zu arbeiten, gestalten die MitarbeiterInnen der teilnehmenden Unternehmen zum Beispiel das Außengelände eines Kindergartens um, machen ein Bewerbungstraining mit Jugendlichen, einen Ausflug mit älteren Menschen oder beraten einen sozialen Träger in betriebswirtschaftlichen Fragen. Unternehmen und MitarbeiterInnen erleben so in einem überschaubaren Rahmen Sinn und Freude von sozialem Engagement. Insgesamt wurden 182 Projekte von 1360 Freiwilligen umgesetzt.

Den Auftakt machte der Unternehmensaktivtag "Wiesbaden Engagiert!", der am 26. Juni bereits im vierten Jahr in Folge stattgefunden hat. 470 Freiwillige aus 57 Unternehmen – darunter z.B. Accenture, Delta Lloyd, Radisson SAS und die IHK Wiesbaden – nutzten die Gelegenheit, einmal etwas ganz anderes auszuprobieren und setzen 40 Projekte in 38 sozialen Einrichtungen um. Juliane Philipp-Lankes vom Amt für Soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden und Projektleiterin von "Wiesbaden Engagiert!" freut sich nicht über die jedes Jahr steigenden Resonanz, sondern ganz besonders auch darüber, "dass lokale Aktivtage mittlerweile auch in anderen Städten mit großem Erfolg und zum wiederholten Male stattfinden."

Beim zweiten Aktivtag "Sozial Gewinnt!" in Düsseldorf unterstützten am 5. und 6. September 290 MitarbeiterInnen aus 10 Unternehmen wie z.B. KPMG, Tengelmann, datango und E.ON 17 gemeinnützige Einrichtungen in der Landeshauptstadt. Veranstalter des Düsseldorfer Freiwilligentages für Unternehmen sind die Evangelische Familienbildung, die Stiftung Ev. Krankenhaus, die Kaiserswerther Diakonie und die Freiwilligenzentrale der Diakonie in Düsseldorf "MachMit".

Unter dem Motto "MUMM! - Mainzer Unternehmen machen mit!" investierten am 12. September in Mainz ebenfalls bereits zum zweiten Mal 130 MitarbeiterInnen aus 27 Betrieben der Region über 1000 Arbeitsstunden in soziale Projekte in ihrem direktem Umfeld. "MUMM!" ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Mainz, der Unternehmensberatung 3C, des Unternehmens Bartenbach und Co. KG, der Handwerkskammer Rheinhessen, der IHK Rheinhessen, den Wirtschaftsjunioren Mainz, dem Stadtjugendring Mainz, dem Freiwilligenzentrum Mainz, und der Universität Mainz. Die Projektleitung für "MUMM!" hat der Bund der Deutschen Katholischen Jugend im Bistum Mainz (BDKJ).

Sowohl große Unternehmen wie Braunschweig Energy, Intel, die Salzgitter AG und Volkswagen Financial Services als auch mittelständische Unternehmen wie Doering Druck, Tenzer Mineralöle und SIK-Holz beteiligten sich am 18. September am Aktivtag „Brücken bauen – Unternehmen engagieren sich" in der Region Braunschweig, Salzgitter und Gifhorn. Insgesamt stellten 40 Unternehmen 300 MitarbeiterInnen frei, um 46 soziale Projekte zu unterstützen und die Erfolgsgeschichte des Aktivtags auch 2008 fortzuführen. Vorbereitet wird "Brücken bauen" von den Bürgerstiftungen in Braunschweig und Salzgitter, der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und der Braunschweig Zukunft GmbH. Fachliche Unterstützung kommt von der niedersächsischen Staatskanzlei und der UPJ-Bundesinitiative.

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr auch in Hannover ein Freiwilligentag für Unternehmen statt. 170 Freiwillige aus 23 Unternehmen stellten am 26. September in 44 Projekten ihre Arbeitskraft und ihr Fachwissen gemeinnützigen Einrichtungen in Hannover zur Verfügung. Unter den teilnehmenden Unternehmen waren z.B. Continental, die Brauerei Herrenhausen und die Hannoversche Verkehrsbetriebe üstra. Organisiert würde der Freiwilligentag, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stephan Weil und der Unternehmerin Edelgard Wollny, von der Freiwilligenzentrum Hannover.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.