Brücken bauen 2008 – über 300 Unternehmensmitarbeiter engagieren sich

Die Erfolgsgeschichte des Aktionstages "Brücken bauen - Unternehmen engagieren sich" wurde am 18.9.08 in beeindruckender Weise fortgeführt. Mehr als 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von 40 kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen aus Braunschweig und Salzgitter unterstützen 46 Projekte in gemeinnützigen Einrichtungen (2007 waren es noch 22 Unternehmen und 25 Projekte).

Statt den Arbeitstag am Schreibtisch, in der Werkstatt oder beim Kunden zu verbringen, brachten die MitarbeiterInnen der beteiligten Unternehmen ihr Know-how und ihre Arbeitskraft in gemeinnützigen Einrichtungen ein. Vor allen Dingen zeigten sie darüber hinaus ihre Bereitschaft, sich persönlich und freiwillig für soziale Belange einzusetzen und bei der Aktion mitzumachen. Dafür waren sie zumeist von Ihren Unternehmen freigestellt worden.

Die Projekte wurden gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der gemeinnützigen Einrichtungen geplant und umgesetzt – oft und wo es möglich war, unter Einbeziehung der Adressaten. Die Palette der Projekte reichte von der Errichtung eines Tores vor der freien Schule oder dem Bau eines Baumhauses in einem Kinder- und Jugendwohnprojekt, über Tipps und Tricks für die Öffentlichkeitsarbeit der Drogenberatungsstelle, Farb- und Stilberatung von Schulabgängern eines Jugendwohnprojektes bis hin zur Begegnung mit behinderten Kindern in einem Reit- und Therapiezentrum.

Sowohl große Betriebe wie die Dresdner Bank, Intel, Öffentliche Versicherung, E.ON Avacon und die Volkswagen Financial Services als auch mittelständische Unternehmen wie Tenzer Mineralöle, SIK-Holz, Bel Net, Fibav und die Werbeagentur Steffen und Bach waren an dem Aktionstag beteiligt. Manche sogar gleich mehrmals – so wurden bei pl networking am Vormittag die Frauen von auris, einer Beratungsstelle für Hörgeschädigte, in die Erstellung einer eigenen Website eingewiesen. Am Nachmittag gingen alle MitarbeiterInnen des Unternehmens gemeinsam mit benachteiligten Kindern in den Kinder-Fun-Park.

Zum ersten Mal war in diesem Jahr Braunschweig Energy dabei. Expertinnen des Unternehmens aus der Aus- und Fortbildung haben Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Braunschweig im Umgang mit PowerPoint-Präsentationen geschult. Das Frauenhaus erhielt dabei nicht nur eine eigene PowerPoint-Präsentation, sondern die Mitarbeiterinnen wurden auch in die Lage versetzt, diese eigenständig weiter zu bearbeiten. Dieses Projekt zeigt worum es bei "Brücken bauen" geht: Nicht in erster Linie um Geld, sondern um das tatkräftige Engagement, aber auch um den Einsatz der Kernkompetenzen der UnternehmensmitarbeiterInnen für gemeinnützige Organisationen und Projekte.

Dabei profitieren nicht nur die gemeinnützigen Organisationen von den Einsätzen der Unternehmen. Auch die beteiligten Firmen erhoffen sich interne Wirkungen: "Diese Aktion stärkt den Teamgeist in unserem Unternehmen." erklärt Harald Tenzer, Inhaber von Tenzer Mineralöle aus Braunschweig.

Engagement macht nicht nur Sinn, sondern auch Spaß. Alle TeilnehmerInnen waren eingeladen, nach getaner Arbeit im VIP Zelt von Eintracht Braunschweig den Tag bei einer After-Work-Party ausklingen zu lassen. Die Krombacher Brauerei und die Braunschweiger Eintracht stellten das Catering und Räume kostenlos zu Verfügung. Vor der Party trafen sich viele Aktive im Eintracht-Stadion zum Endspiel des Fußballturniers. Der CURA e.V. – Anlaufstelle für ehemals Straffällige – hatte wie schon im Vorjahr mit Tenzer Mineralöle ein Fußballturnier im Rahmen von "Brücken bauen" organisiert.

Vorbereitet wird "Brücken bauen" von den Bürgerstiftungen in Braunschweig und Salzgitter, der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und der Braunschweig Zukunft GmbH. Fachliche Unterstützung kommt von der niedersächsischen Staatskanzlei und der UPJ-Bundesinitiative.

Durch kostenlose Leistungen und finanziell wird "Brücken bauen 2008" unterstützt von der Braunschweigischen Landessparkasse, cay solutions, Döring Druck, Eintracht Braunschweig, E.ON Avacon, Gärtner Datensysteme, Krombacher Brauerei, Lebenshilfe Braunschweig, RegJo, Steffen und Bach, Transcullinaris und Volkswagen.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.