Deutscher Kinderschutzbund und o2 starten Kurse für Medienkompetenz in Bayern

Ab Januar 2008 bietet der Landesverband Bayern e. V. des Deutschen Kinderschutzbundes Fortbildungen für Eltern und Erziehende zur Medienkompetenz an, in Anlehnung an das Elternkurskonzept "Starke Eltern - starke Kinder". Das Projekt wird in Kooperation mit o2 Germany durchgeführt und durch das "Bündnis für Kinder - Gegen Gewalt" unterstützt.

Unter dem Motto "Wege durch den Mediendschungel - Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten" zeigen speziell geschulte pädagogische Fachkräfte den Kursteilnehmern wie sie Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien sensibilisieren.

Der Medienkompetenzkurs umfasst etwa 14 Stunden und gibt Eltern und Erziehenden die Möglichkeit sich über neue Medien wie Internet, Handy und Spielkonsolen sowie altersgerechte Mediennutzung zu informieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Fortbildungen ist der Austausch mit anderen Eltern zum Thema Medienerziehung.

Melanie Wild, Fachberaterin für Medienkompetenz beim Landesverband Bayern e.V. des Deutschen Kinderschutzbundes: "Der Kinderschutzbund möchte mit diesem Angebot die Eltern vor allem darin unterstützen, mehr über die Chancen und Herausforderungen, die der Einzug der neuen Medien in die Kinderzimmer mit sich bringt, zu erfahren und Alternativen zum 'Stecker ziehen' oder 'Wegsehen' zu finden."

Christoph Steck, Head of Corporate Responsibility bei o2 Germany: "Die meisten Kinder und Jugendlichen nutzen heute moderne Kommunikationstechnologien wie Mobilfunk und Internet. o2 Germany will dazu beitragen, dass sie mit modernen Medien verantwortungsvoll umgehen und will dabei Eltern und Erziehende aktiv mit einbeziehen." "Wege durch den Mediendschungel" wird ab 2008 vormittags oder abends beim Kinderschutzbund und weiteren Kooperationspartnern regional vor Ort angeboten.

Im Sommer diesen Jahres hatte o2 Germany auf der Online-Dialog-Plattform www.diskutiere.de mit Eltern und Bildungsverantwortlichen sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Frage "Brauchen Kinder Handys?" diskutiert und u.a. auch den Punkt beleuchtet, wie die Medienkompetenz von Kindern und Eltern erhöht werden kann.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.