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Spenden Sie Zeit statt Geld - 1. Marktplatz für Gute Geschäfte in München

Unter dem Motto spenden Sie Zeit statt Geld findet am 23. Oktober der erste Marktplatz für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen in München statt. Realisiert wird der Marktplatz der Guten Geschäfte von der Freiwilligen-Agentur Tatendrang in Kooperation mit der Landeshauptstadt München.

Am 23. Oktober zwischen 17.00-19.00 Uhr im Haus der Bayrischen Wirtschaft werden zahlreiche Unternehmen und gemeinnützige Organisationen "Gute Geschäfte" im Sinne des Gemeinwesens, der Unternehmen und der Gemeinwohlorganisationen abschließen und zwar nach den Regeln realer Märkte: Angebot und Nachfrage bestimmen den Handel. Nur die gehandelte Ware ist eine andere: Beim Marktplatz für Engagement bieten Unternehmen aller Größen, Selbstständige und Freiberufler persönlichen Einsatz oder logistische Unterstützung für gesellschaftliche oder kulturelle Belange. Nachfrager sind gemeinnützige Initiativen oder Vereine, die Unterstützung gebrauchen können. Im Angebot ist (fast) alles – außer Geld.

"Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen wird immer wichtiger. In den letzten Jahren hat dieses Engagement erfreulicherweise stark zugenommen und sich als eine wichtige Säule der Unternehmenskultur etabliert. Mit der Aktion "Gute Geschäfte" sollen sich nun erstmals auch in München Unternehmen im Rahmen ihres bürgerschaftlichen Engagements mit gemeinnützigen Organisationen zusammenschließen, um gemeinsame soziale Projekt zu vereinbaren. Und das Besondere dabei: Es fließt kein Geld, sondern Zeit wird gespendet. Zeit für Tätigkeiten außerhalb des betrieblichen Kerngeschäfts und dafür innerhalb der solidarischen Stadtgesellschaft. Das Schöne dabei: Am Ende gibt es nur Gewinner – Unternehmen, die sich ihrer Stärken noch bewusster, und Non-profit-Organisationen, die ihren Zielen ein gutes Stück näher sind", so der Schirmherr des Marktplatzes und Oberbürgermeister der Stadt München Christian Ude.

In den Niederlanden wurden seit 2001 bereits über 30 kommunale Engagement-Marktplätze durchgeführt, in vielen Kommunen gehört der "Boersvloer" seit dem fest in den lokalen Veranstaltungskalender. In Deutschland kommt der Impuls für die Organisation solcher Marktplätze von der Bertelsmann Stiftung und wurde bereits in mehreren Kommunen aufgegriffen.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.