Weiteres zum Thema:
Asset Empty
Ziel: Quer denken - Visionen entwickeln
Asset Empty
Die Unterschiede zwischen Schulleitung und der Führungsebene eines Wirtschaftsunternehmens sind oft viel kleiner als erwartet.
Asset Empty

Partners in Leadership bringt Schulleitungen und Wirtschaftsmanager an einem Tisch

Über 60 Schulleiterinnen und Schulleiter trafen sich im Mai mit Führungskräften aus der Wirtschaft. Ziel des Programms "Partners in Leadership" ist es, Schulleitungen bei der Schulentwicklung und Verbesserung der Schulqualität durch die Vermittlung von Managementkompetenzen zu unterstützen.

Ralf Hümmerich, Bereichsleiter Credit Risk Management der Deutschen Bank und Gastgeber der Veranstaltung, unterstrich zu Beginn die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen. Auch Unternehmen müssten sich engagieren, denn es gehe "um die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft, deren Teil wir sind". Dabei ist Geld nicht das einzige Mittel, um in der Gesellschaft etwas zu bewirken, sondern in besonderem Maße auch das Engagement der Mitarbeiter.

Dem schloss sich auch Stefanie Wismeth, KPMG Manager Corporate Responsibility, an. Das Programm "Partners in Leadership", dessen Konzept auf dem ehrenamtlichen Einsatz von Führungskräften aus der Wirtschaft beruht, wurde vor drei Jahren vom BildungsCent e.V., einer Initiative von Herlitz, gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG und anderen Partnern entwickelt, um Schulen im Bereich Schulleitungshandeln zu unterstützten. Das Engagement ist dabei nicht nur einseitig auf Unterstützung der Schulleitungen gerichtet. "Die Manager erhalten bei ihrem Austausch mit Schulleiterinnen und Schulleitern wichtige Einblicke in eine andere Lebenswelt und Führungskultur und haben die Möglichkeit, das eigene Tun von außen zu reflektieren." , so Stefanie Wismeth. Die am Programm beteiligten Führungskräfte entwickelten dabei Kreativität, die auch bei der Bewältigung anderer Aufgaben von großem Nutzen sei.

Die Vorstandsvorsitzende des BildungsCent e.V., Silke Ramelow, eröffnete den Hauptteil der Veranstaltung, bei dem die Teilnehmer ihre Kreativität unter Beweis stellen konnten: das World Café. Die Veranstaltungsbesucher waren eingeladen, sich zu vorgegebenen Fragestellungen, die die Aufgaben in der Zusammenarbeit als Partners in Leadership thematisierten, auszutauschen und Ideen und Visionen zu entwickeln. In den kleinen Gesprächsgruppen kam schnell Kaffeehaus-Atmosphäre auf. So lebhaft und engagiert die Diskussionen geführt wurden, so vielfältig und innovativ waren auch die Ergebnisse.

In allen Diskussionen zeigte sich, dass die Unterschiede zwischen Schulleitung und der Führungsebene eines Wirtschaftsunternehmens oft viel kleiner als erwartet sind. Viele der Herausforderungen sind identisch; nur die Sprache ist manchmal eine andere.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.