Weiteres zum Thema:
Auf dem Marktplatz kommt das Engagement für ein besseres Zusammenleben in der Kommune zusammen, Angebot und Nachfrage finden zueinander, konkrete Vorhaben werden "gematcht".
Was auf dem Marktplatz nicht gehandelt wird, ist Geld. Vielmehr werden Zeit, Wissen und Know-how, Material, Produkte, Leistungen, Logistik, Gelegenheiten, Kontakte, Zugänge zu Netzwerken und Kreativität für die Entwicklung des gemeinsamen Umfeldes aktiviert.
Doris Palz (CCC-A), Birgit Riess (Leiterin CSR Bertelsmann Stiftung) und René Schmidpeter (Geschäftsführer CCC-A).

54 "Gute Geschäfte" auf dem Marktplatz für Gemeinnützige und Unternehmen in Wien

Das rege Treiben im Rittersaal übertraf alle Erwartungen, bis zuletzt strömten zahlreiche Vertreter/innen von NGOs und Unternehmen in den Saal um sich an dem ersten Engagement-Marktplatz in Österreich zu beteiligen.Das Center for Corporate Citizenship Austria (CCC-A) brachte die Bertelsmann Initiative am CSR Tag nach Österreich und führte damit vor, wie es durch Engagement und Offenheit gelingt, die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und NGOs in die Tat umzusetzen.

Insgesamt wurde 54 Engagementvereinbarungen zwischen NGOs und Unternehmen getroffen und damit ein geschätzter Gesamtwert von über 93.000 Euro erzielt. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: Eine Seite versprach ihre Unterstützung bei der Marken- und Strategieentwicklung, während die andere Seite für neue Kontaktfelder und den Draht zu Stakeholdern sorgen will. Know-how bei der Entwicklung einer CSR-Strategie wurde gegen Schauspielworkshops im Unternehmen getauscht, ebenso wie Vorträge zur Ernährungsberatung im Gegenzug zur Kreation des neuen Verbandslogos ihren Einsatz fanden.

"Die 'Guten Geschäfte' haben deutlich gemacht, dass CSR keine leere Worthülse ist. Durch die rege Kommunikation und den offenen Austausch wurde in beeindruckender Weise veranschaulicht, wie Unternehmen und NGOs bei der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen konkret zusammen arbeiten können. Beide Seiten profitieren von den zahlreichen Kooperationsmöglichkeiten und haben es in der Hand, den sonst eher sperrigen Begriff Corporate Social Responsibility durch kreative und effiziente Projekte mit Leben zu erfüllen", erklärt CCC-A Geschäftsführer René Schmideter den Erfolg der "Guten Geschäfte".




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.