Handbuch Unternehmenskooperation. Erfahrungen mit Corporate Citizenship in Deutschland

Wachsende Anforderungen an die Jugend- und Sozialarbeit, oft prekäre Ressourcen der Träger und knapper werdende öffentliche Mittel – diese Situation verlangt nach neuen Antworten.

Um solche neuen Antworten, um einen neuen Blick auf neue Partner in einer bürgerschaftlichen Perspektive geht es in diesem Handbuch. Es dokumentiert und reflektiert Erfahrungen des UPJ e.V. und stellt 96 exemplarische Kooperationsprojekte zwischen Organisationen der Jugend- und Sozialarbeit und Unternehmen vor. Solche Kooperationen sind win-win-Konstellationen, die einen vierfachen Nutzen erzielen: für das Gemeinwesen, für Kinder und Jugendliche, für die Organisationen und für die Unternehmen.

Wie solche Zusammenarbeit erfolgreich gestaltet werden kann, wird in diesem Handbuch aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt:

  • Um was geht es bei Corporate Citizenship?
  • Welche praktischen Beispiele gibt es?
  • Wie können sich Unternehmen gewinnbringend im Gemeinwesen engagieren? Warum soll sich mein Unternehmen engagieren?
  • Welchen Nutzen hat soziales Engagement für Unternehmen?
  • Wie können Unternehmen und soziale Organisationen zusammenarbeiten? Wie arbeiten soziale Organisationen?
  • Welche ersten Schritte hin zu einem strategischen Engagement im Gemeinwesen kann ein Unternehmen gehen?

Im Anhang werden anschauliche Portraits vielfältiger Kooperationen aus 12 Bundesländern, die wichtigsten Service Clubs sowie hilfreiche Arbeitsmaterialien, Literatur und kommentierte Links zum Thema »Corporate Citizenship« vorgestellt.

Das Handbuch wendet sich an Träger der Jugend- und Sozialarbeit, engagierte Jugend- und Bürgerinitiativen, Unternehmen, Politik, Verwaltung und interessierte Öffentlichkeit. Es bietet Erfahrungswissen zur Orientierung und Handlungswissen zur eigenen Erprobung neuer Formen sozialer Kooperation und des Brückenbaus zwischen den sich bisher noch weitgehend fremd gegenüber stehenden Welten des Sozialen und der Wirtschaft.

Erschienen als Brennpunkt-Dokumentationen zu Selbsthilfe und Bürgerengagement Bd. 39




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.