Erfolgreiche Marktplätze im Ruhrgebiet, in Jena, Kassel, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf

Die ersten Marktplätze zur Aushandlung von Kooperationen zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Trägern im Ruhrgebiet, in Jena, Kassel, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf waren ein großer Erfolg. Den Impuls zur Übertragung des Veranstaltungsformats aus den Niederlanden gab die Bertelsmann-Stiftung, indem sie die Marktplätze an den Standorten Jena, Kassel und Frankfurt als Modellprojekte ausgewählt hatte.

Den Auftakt machte am 18. September 2006 der Ruhrdax in Essen. Insgesamt 97 Kontrakte mit einem Gegenwert von knapp 200.000 Euro kamen zustande. 90 Unternehmen der Region boten rund 150 gemeinnützigen Organisationen konkrete Hilfe an – ehrenamtlich und unentgeltlich. Im Koordinierungsteam hat die Essener Ehrenamtsagentur aktiv mitgearbeitet.

Es folgte am 27.9.2006 der Marktplatz "Gute Geschäfte" in Jena, initiiert von der Bürgerstiftung ZwischenRaum. 87 neue soziale Partnerschaften mit jeweils 30 Beteiligten aus Wirtschaft und gemeinnützigem Sektor wurden angebahnt.

Beim Marktplatz in Kassel, organisiert von der örtlichen Freiwilligenagentur, wurden bei rund 25 Beteiligten 68 neue soziale Partnerschaften zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen in einem Geldwert von ca. 80.000 Euro vereinbart.

Über 130 Teilnehmer aus 44 sozialen Organisationen und 42 Unternehmen trafen sich am 7.11.2006 in den Räumen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zum 1. Gute-Tat Marktplatz in Berlin. Insgesamt wurden von den Besuchern 84 schriftliche Vereinbarungen für soziale Projekte ausgehandelt. Erstmalig in Berlin hatten gemeinnützige Organisationen die Gelegenheit, ihren Unterstützungsbedarf einem breiten Kreis von Wirtschaftsunternehmen vorzustellen und Engagement-Angebote auszuhandeln.

Am 9. November 2006 trafen sich im Hermann-Josef-Abs-Saal der Deutschen Bank in Frankfurt Menschen aus den unterschiedlichen Welten des Sozialen und Kultur. Zwei Stunden wurden gute Geschäfte miteinander ausgehandelt. Organisiert wurde der Marktplatz vom Büro Aktiv des Frankfurter Bürgerinstituts in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank und weiteren Kooperationspartnern. Das Ergebnis des Handels von 40 Wirtschaftsvertrern und 60 Vertretern von gemeinnützigen Organisationen: 100 Kooperationen in einem äquivalenten Geldwert von über 130.000 Euro.

Unter dem Motto "Düsseldorf gewinnt" wurden am 15. November in Düsseldorf über 120 Projekten im Gesamtwert von 270.000 Euro vereinbart.

Weitere Marktplätze sind in Vorbereitung. Informationen dazu und weitere Informationen zur Marktplatzmethode finden Sie hier

Weitere Informationen auch auf der Internetseite "Gute Geschäfte"




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.