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160 Top-Führungskräfte von Rolls-Royce arbeiten für Soziale Zwecke

Mit einem "Benefiztag" engagierten sich die 160 Top-Führungskräfte des globalen Rolls-Royce Konzerns am 28. September 2006 in Berlin für das Gemeinwesen. Grundidee dieses „Charity Day“ war es, Rolls-Royce Spitzenkräften aus über 20 Ländern Berlin aus einer Selbsterfahrung in direkter sozialer Interaktion und in interkulturellem Erleben nahe zu bringen.

Sir John Rose, Chief Executive von Rolls-Royce, zum Anlass des unter dem Motto „Community projects make a difference“ stehenden Tages: „Soziale Verantwortung zu übernehmen ist wichtiger Bestandteil der Rolls-Royce Unternehmensphilosophie. Zentraler Anspruch des Konzerns ist es dabei, das soziale Umfeld, in dem unsere Mitarbeiter leben und arbeiten, nachhaltig zu unterstützen. Über die vergangenen 16 Jahre haben wir mit großem Erfolg unsere Standorte in Deutschland aufgebaut. Es ist also nahe liegend, sich neben der Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze auch weiterführend zu engagieren und soziale Verantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen.“

Zum Beispiel renovierten die Top-Manager Räume in einer Schule und in einer Einrichtung für behinderte Menschen, verlegten Fußböden und bauten Zäune für einen Kindergarten. Sie errichteten auf mehreren Abenteuerspielplätzen Hochstände, erneuerten die Teichfolie für ein Biotop, bauten Tipis, einen Lehmofen, eine Nistwand sowie eine Lagerfeuerstelle.

Cordula Hennig von Lange, zuständige Projektkoordinatorin der Mosaik-Werkstätten für Behinderte gGmbH, sagte: "Wir haben ein Team erleben dürfen, dass uns durch sein konsequentes Engagement sowie durch seine Freundlichkeit im menschlichen Miteinander nicht nur überrascht, sondern auch sehr beeindruckt hat. Diese Aktion hat frischen Wind in den Alltag der Fördergruppenteilnehmer gebracht und war auch für die Mitarbeiter am Standort, die täglich eine sehr anspruchsvolle Arbeit zu leisten haben, ein motivierendes Erlebnis."

Rolls-Royce stellte den einzelnen Projekten bereits im Vorfeld die für die Aktion erforderlichen Mittel zur Beschaffung von Baumaterialien und Werkzeugen zur Verfügung. In über 1.000 Mannstunden verbauten die Rolls-Royce Führungskräfte 12 Tonnen Sand, sieben Kubikmeter Holz, 5,9 Tonnen Putz und Beton und zahlreiche andere Baustoffe. Über 700 Werkzeuge – Hämmer, Pinsel, Äxte und Sägen – wurden benutzt.

"Die Treberhilfe muss ihre Krisenwohnungen für obdachlose Jugendliche sehr oft renovieren, da war das Engagement von Rolls-Royce natürlich eine große Hilfe. Dass hier internationale Führungskräfte mit angepackt und Jugendliche unterstützt haben, die sonst eher auf Ablehnung stoßen, ist im Treberhaus Mitte durchweg positiv angekommen, und es scheint, als ob der "Geist" dieses Projekts noch geraume Zeit durch die Etagen in der Ackerstraße ziehen wird", so Ann Jeanette Rupp von der Treberhilfe Berlin.

"Pädagogisch betreute Spielplätze (Abenteuerspielplätze, Kinderbauernhöfe) bieten wichtige Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für Kinder in der Stadt. Durch die Aktion haben die beteiligten Projekte erhebliche Aufwendungen für Arbeitsleistungen und -materialien gespart", so Maritta Giermann vom Landesverband der Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe.

Durch den freiwilligen Einsatz der Rolls-Royce Führungskräfte konnten lang geplante Arbeiten in den einzelnen Einrichtungen durchgeführt und Erweiterungsbauten realisiert werden. Wöchentlich nutzen circa 2.400 Kinder, Jugendliche und Eltern die unterstützten Einrichtungen und profitieren somit langfristig von der geleisteten Arbeit.

Volkmar Strauch, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, würdigte das Engagement von Rolls-Royce mit den Worten: "Mein ausdrücklicher Dank geht an die Rolls-Royce Führungskräfte für ihren Einsatz in 16 sozialen Einrichtungen dieser Stadt. Wie jede andere große Stadt hat auch Berlin zwei Gesichter. Sie sind heute an soziale Brennpunkte gegangen und haben einen ganzen Tag lang aktiv vor Ort geholfen. Dieser Einsatz verdient unser aller Anerkennung und ich wünsche mir, dass viele Unternehmen diesem Beispiel folgen werden."

Elke Krüger, Stellvertretende Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, sagte bei der Abschlussfeier der Aktion: „Zum ersten Mal hat ein weltweit agierendes Unternehmen seine Jahrestagung des Topmanagements zum Anlass genommen, sich für das Berliner Gemeinwesen einzusetzen. Rolls-Royce hat uns für einen Tag die Kompetenz und das Engagement von 160 Topmanagern geschenkt. Dabei haben Sie nicht nur nachhaltige materielle Werte, sondern mindestens im gleichen Maße auch immaterielle Werte geschaffen: persönliche Begegnungen mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten und Kulturen, mit verschiedenen Anschauungen und sehr unterschiedlichen Bedürfnissen. Auch dafür danke ich im Namen aller Projekte dem Unternehmen Rolls-Royce sehr herzlich.“

Pressekontakt:
Norbert Burgner
Director Communications & Public Relations
Tel.: +49 33708 6-2338, Fax: -3085, norbert.burgner@rolls-royce.com




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