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"Handelsgespräche" zwischen Vertreterinnen und Vertretern von 30 Unternehmen und 30 gemeinnützigen Einrichtungen
Jürgen Reinholz, Wirtschaftsminister Thüringen, eröffnet den Markplatz

Gute Geschäfte in Jena: 89 Vereinbarungen im Gesamtwert von 58.230€

Mit einem Gongschlag um Punkt 16 Uhr wurde heute der 1. Marktplatz "Gute Geschäfte" vom Thüringer Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz in Jena eröffnet. Was folgte, waren zwei Stunden voller reger „Handelsgespräche“ zwischen Vertreterinnen und Vertretern von 30 Unternehmen und 30 gemeinnützigen Einrichtungen, an dessen Ende 89 Vereinbarungen im Gesamtwert von 58.230 € standen.

Ziel des erstmals in den neuen Bundesländern stattfindenden Events war die Förderung von Partnerschaften zwischen Gemeinnützigen und Wirtschaftsunternehmen in der Region auf einer innovativen Ebene: Unterstützung sozialer und kultureller Einrichtungen ohne den Einsatz von Geld, stattdessen durch z.B. Sachleistungen, das Know-How oder technische Unterstützung seitens der Firmen. Hauptgedanke des Marktplatzes war eine Begegnung der Kooperationspartner auf Augenhöhe. Das heißt: die Gemeinnützigen sollten sich auch überlegen, auf welche Weise sie den Unternehmen etwas Gutes tun können: etwa durch spezielle Themenvorträge vor Mitarbeitern, kostenlose Nutzung der Einrichtung durch Firmenangehörige oder einen kulturellen Beitrag zum Firmenjubiläum!

Wurden sich die Handelspartner einig, dann ließen sie ihre schriftliche Vereinbarung von einem Expertenteam vor Ort gegenlesen und bestätigen. Einige Beispiele: eine Initiative, die junge Menschen auf dem Weg in die Existenzgründung unterstützt, erhält Mentoren von einem erfahrenen Beratungsunternehmen. Von einer Firma werden Tagungsräume für eine gemeinnützige Einrichtung bereitgestellt. Ein Verein erhält eine Fortbildung zu Teamentwicklung von einer Kommunikationstrainerin, ein anderer einen Imagefilm. Der Vereinsbus wird an ein Unternehmen verliehen und ein Erlebniswochenende an der Hohenwarte für Mitarbeiterinnen eines Unternehmens wurde verabredet. Aber auch einfache Dinge wie Farbe mit Grundierung oder Bücher wechselten den Besitzer.

Alles in allem erwies sich die von der Bürgerstiftung ZwischenRAUM in Kooperation mit mehreren Unterstützern durchgeführte Veranstaltung als voller Erfolg, die sicherlich im nächsten Jahr eine Wiederholung finden wird.

Weitere Informationen erhalten Sie bei »Doris Voll von der Bürgerstiftung ZwischenRAUM.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.