"Wiesbaden engagiert" auch 2007

In einem leer stehenden Laden zeigte das UPJ-Servicebüro der Stadt Wiesbaden am 2. September beim Taunusstraßenfest die Ausstellung "Wiesbaden engagiert". Mit Fotos und Texten wurde über den Aktionstag vom Mai 2006 informiert. Mehr als 260 Mitarbeiter aus 47 regionalen Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen haben sich an diesem Tag in 40 sozialen Projekten auf vielfältige Art und Weise engagiert.

So wurden beispielsweise die Außengelände dreier Kindertagesstätten neu gestaltet, ein Logo für ein Jugendprojekt mit Jugendlichen entwickelt oder ein "Erinnerungszimmer" mit alten Möbeln und Gegenständen in Angriff genommen. Mehrere Einrichtungen für psychisch beeinträchtigte Menschen erstrahlen in neuem Wandanstrich und die Bewohner einer Wohnwagensiedlung für Wohnungslose freuen sich über eine neu gezimmerte Pergola. Inhalte weiterer Projekte waren unter anderem ein Bewerbungstraining, Beratungen im juristischen Bereich und zum Thema Marketingstrategien.

Bereits vor dem Aktionstag haben die Projektpartner gegenseitige Kontakte geknüpft. Dies lässt darauf hoffen, dass auch über den Aktionstag hinaus wieder längerfristige Partnerschaften zwischen den Unternehmen und den sozialen Einrichtungen und Initiativen entstehen. Solche nachhaltigen Kooperationen sind ein wichtiges Ziel dieser Aktion, die vom UPJ-Servicebüro Wiesbaden veranstaltet wird.

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der durchgeführten Projekte wie auch der beteiligten Unternehmen deutlich angestiegen, so dass "Wiesbaden Engagiert!" 2007 schon jetzt in den Startlöchern steht. Die Bewertungen dieses Tages sind sehr positiv, erklärte Stadträtin Gabriele Wolf: 60 Prozent der beteiligten Einrichtungen hätten ihre weitere Kooperation zugesagt und die Unternehmen in den Rückmeldungen zu 98 Prozent die Schulnoten eins und zwei vergeben. "Da bleibt uns als Sozialdezernat nichts anderes übrig, als auch ein ,Wiesbaden engagiert!´ für 2007 zu planen. Der Termin ist ins Auge gefasst: 22. Juni." Die Aussicht darauf erfreute Repräsentanten der beteiligten Unternehmen, die ebenfalls eine Fortsetzung anstreben. Aus gutem Grund, wie etwa Boy-Jürgen Andresen von der Unternehmensberatung Dr. Dr. Heissmann erklärte: "Menschen, die sich für das Gemeinwesen engagieren, sind auch engagierte Mitarbeiter!"




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.