Regionale Entwicklung

All business is local – das gilt auch für die Verbreitung von Kooperationsbeziehungen zwischen bürgerschaftlich engagierten Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen und Einrichtungen, die nur aus konkreter Praxis und Erfahrung vor Ort entstehen kann. Wenn einen Vielzahl von Kooperations-Beziehungen zwischen möglichst vielen Trägern und möglichst vielen Unternehmen in einer Region bestehen, können für die Träger und ihre Adressaten neue Beziehungen zu wichtigen Akteuren und Zugänge zu Netzwerken im Umfeld entstehen, die sie für ihre Adressaten aktivieren und damit neue Zugänge gesellschaftlicher Teilhabe eröffnen können (Soziales Kapital).

Um solche Beziehungen zu initiieren, haben sich einfache und niedrigschwellige Programme, die zwar zunächst einmalige und kurzfristige Kooperationen initiieren, aber dabei nachvollziehbar vermitteln, was Unternehmen und Organisationen über das traditionelle Spenden und Sponsern hinaus miteinander anfangen können, und dass dabei etwas Sinnvolles für das gemeinsame Umfeld entsteht, als ein erfolgreicher Weg erwiesen. Beispiele sind lokale Aktionstage für Unternehmen und soziale Organisationen, die Engagement-Marktplätze in Frankfurt, Jena oder im Ruhrgebiet, der Runde Tisch engagierter Unternehmen in Brandenburg und die Runden Tische in Arnheim, die 72-Stunden-Aktion von BDKJ oder Landjugend, der Soziale Tag von Schüler helfen Leben, etc.

Weitere Beispiele und eine Systematisierung der verschiedenen Möglichkeiten, wie engagierte Unternehmen in die regionale Entwicklung eingebunden werden können, finden Sie in einem speziellen Arbeitspapier (siehe Kasten).

Informationen zu lokalen Aktionstagen und Engagement-Marktplätzen sowie alle lokalen AnsprechpartnerInnen und Kontaktdaten deutschlandweit finden Sie in zwei Kurzinfos zu den Veranstaltungsformaten (siehe Kasten).

Praktische Unterstützung bei der Planung und Durchführung eines lokalen Aktionstages bietet der Leitfaden "Lokaler Aktionstag für Unternehmen und Gemeinnützige" (siehe Kasten), der durch zahlreiche praktische Hinweise, Formulare und Checklisten die Umsetzung erleichtert. Weitere Informationen finden Sie hier.




Die Servicestelle Soziale Kooperation
wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.